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DEFAULT : Zukunftswerkstatt
28.07.2008 23:29 (1267 x gelesen)

Im Rahmen der Pfullinger Kulturwege 2008 die unter dem Motto
>Miteinander Zukunft gestalten - Wege - Ideen - Visionen< stehen,
organisiere ich als Mitglied der Kulturwegekommission
am 11. Oktober eine Zukunftswerkstatt zum Thema:
Mein Pfullingen im Jahr 2020.


Zukunftswerkstätten sind eine soziale Erfindung, mit der Menschen jeden Altes, jeder Bildung und Herkunft an der Zukunft mitgestalten können. Zukunftswerkstätten sind ein vielseitiges und sich weiterentwickendes Konzept, das sich auf Robert Jungk (1913 - 1994) gründet. Ihm war es wichtig, besonders die Menschen, die sonst nicht gefragt werden, zu beteiligen. Sie sollen befähigt werden, als Expertinnen und Experten in eigener Sache die Demokratie wiederzubeleben.

Zukunftswerkstätten finden beispielsweise in Form von Seminaren, Workshops, Stadtentwicklungs-Verfahren oder Innovations-Prozessen statt. Sie sind kreativ und ergebnisoffen.

In der Tat wird in der Zukunftswerkstatt an der Zukunft "gewerkt", jedoch im übertragenen Sinne, mehr verbal, mit Vorstellungen und Ideen, als mit den Händen. Wesentlich ist, dass Menschen sich in einer Gruppe mit ihrem Anliegen befassen, indem sie ihre Wünsche und Phantasie frei und zukunftsorientiert entfalten. Ziel der Arbeit in Zukunftswerkstätten ist, jeden interessierten Bürger in die Entscheidungsfindung mit einzubeziehen. Sie wollen dem Einzelnen Mut machen und ihm zeigen, dass er durchaus über große Ziele mitreden kann. Denn auch seine Erfahrungen und die daraus erwachsenden Wünsche sind für die Gestaltung der Zukunft wichtig. Ein Forum, in dem sich Bürger gemeinsam bemühen, wünschbare, mögliche, aber auch vorläufig unmögliche Zukünfte zu entwerfen und deren Durchsetzungsmöglichkeiten zu überprüfen, kann die Zukunftswerkstatt sein.

Das methodische Konzept Zukunftswerkstatt in Stichworten:
Kennzeichen 

·  gruppenorientiert 
·  methodisch 
·  inhaltlich offen 
·  zielgerichtet
Phasen 
·  Kritik und Beschwerden 
·  Phantasie und
Verwirklichung und Praxis

Wirkungsspektrum

( Es geht zunächst darum, den Ist-Zustand zu konstatieren, sich mit der aktuellen Situation auseinander zu setzen. In der Utopiephase wird eine Wunschvorstellung erarbeitet (oft auch mit sehr kreativ-darstellenden Mitteln), um dann in der letzten Phase eine Umsetzungsidee zu realisieren.)

 Elemente

·   Wechsel intuitiv-emotionale Schritte - rational-analytische Schritte 
·   Wechsel Großgruppe -
Kleingruppe 
·
   Wechsel Erweiterung - Konzentration 
·   Demokratisierungs-Effekt (konstruktiv-miteinander, gleichberechtigt-hierarchiefrei, vielseitig-aktivierend) 
·   Kreativitäts-Effekt (utopisch-phantasievoll, befreiend-visionär, entdeckend-innovativ) 
·   Synergie-Effekt (gemeinsam-bereichernd, gruppen-vertrauend, konkret-identifizierend) 
·   Partizipations-Effekt (spielerisch-vorurteilsfrei, austauschend-lernend, voneinander-profitierend) 
·   Motivations-Effekt (einbringend-handlungsperspektivisch, engagiert-verbindlich, beispielhaft-mutmachend

Die Zukunftswerkstätten haben keine Leitung oder Führung sondern werden moderiert.

Moderatoren sind:

   Experten für die Methodik, nicht für den Inhalt

   sich ihrer Wirkung bewusst inhaltlich, methodisch, organisatorisch und persönlich vorbereitet

   sich des Moderationszyklus bewusst.

Für unsere Zukunftswerkstatt konnte Dr. Walter Häcker aus Winterbach im Remstal als Moderator gewonen werden.

Aus seiner Vita:
Geboren 1943, aufgewachsen in schwäbischen Dörfern und Städten. Physikstudium, Forschungsstipendium in Rumänien, langjähriger Volkshochschul-Leiter, Zukunftswerkstatt-Schüler von Rüdiger Lutz, 15 Jahre lang Mandate in der Kommunalpolitik. Nach einem Freijahr (1989) mit Zukunftswerkstatt-Verbreitung in Sachsen selbständiger Moderator und Organisationsentwickler mit den aktuellen Schwerpunktthemen Selbstorganisation am Arbeitsmarkt, Community Organizing in Stuttgart, Rumänien, Moldawien und Beteiligungskultur im Klein- und Mittelbetrieb. Förderer des Kulturprojektes "Zukunftswerkstatt Mariposa".

 

 

 

 

 


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